© VN, Klaus Hartinger

Radbrücke

Die 120 Meter lange und 6,20 Meter breite Fuß- und Radwegbrücke, die über die Bregenzerach führt, verbindet Bregenz mit Hard und bietet einen einzigartigen Blick auf einen Teil des Natura-2000-Schutzgebiets.

Die Mündung der Bregenzerach ist eine der wenigen naturnahen und dynamischen Flussmündungen Mitteleuropas. Offene Kiesbänke und Sandbänke sind Lebensraum für Pionierarten wie den Zwergrohrkolben (Sumpfpflanze) und seltene Vögel wie den vom Aussterben bedrohten Flussregenpfeifer. Daher mussten bei Standortsuche und Brückenbau strenge ökologische Vorgaben berücksichtigt werden. Zusätzliche Begleitmaßnahmen verbesserten den Grund- und Hochwasserschutz sowie den Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt. In enger Abstimmung mit Experten wurden im Umfeld der Brücke Flächen wiederaufgeforstet oder extensiviert, Amphibienteiche ausgehoben und eine Brutinsel für Flussseeschwalben angelegt.

Das im Rahmen eines Architekturwettbewerbs gekürte Siegerprojekt zeichnet sich durch eine helle, geschlossene Stahlkonstruktion mit Fischbauchprofil aus. Finanziert wurde das etwa drei Millionen Euro teure Projekt durch das Land Vorarlberg, den Klima- und Energiefonds des Bundes sowie die Landeshauptstadt Bregenz und die Marktgemeinde Hard. Eine Besonderheit stellt die LED-Beleuchtung dar. Sie ist schmetterlings- und falterschonend, weist einen geringen Energieverbrauch auf und strahlt weniger Licht in den sensiblen Auwald-Bereich ab.

Christian Rüscher

Standort

Galerie

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Radbrücke Bregenz-Hard bei Nacht

Radbrücke Bregenz-Hard bei Nacht

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