© Sammlung Historische Schrägluftaufnahmen, Vorarlberger Landesbibliothek

Mariahilf

Seit einigen Jahren sind intensive Bemühungen im Gang, das Stadtteilzentrum Mariahilf zu stärken. Durch die Neugestaltung des öffentlichen Raums soll die Aufenthaltsqualität verbessert werden. Besonderes Augenmerk gilt der Umgebung der Pfarrkirche Mariahilf, die als Zentrum des Quartiers betont werden soll. Die Mariahilfstraße und die Heldendankstraße werden teilweise zu Begegnungszonen umgestaltet. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung waren alle Interessierten in die Planungen eingebunden.

Das Quartier Mariahilf hat in den letzten Jahren/Jahrzehnten eine bemerkenswerte Transformation durchgemacht, die im Grunde genommen einen Gutteil des Vorklosters betrifft. Die in der Boomzeit vor dem Ersten Weltkrieg errichteten Fabriken des Trikotwarenherstellers Benger, der Firma Maggi, der Firma Elektra Bregenz oder der Wollgarnspinnerei Schoeller haben ihren Betrieb längst eingestellt. Für die alten Industrieareale mussten neue Nutzungen gefunden werden. So entstand nach 2010 auf dem Areal der Firma Schoeller der Geschäftspark „schoeller2welten“ mit einem interessanten Branchenmix. Weitere Meilensteine der Quartiersentwicklung waren der Bau des Sozialzentrums Mariahilf (2000–2002), die Errichtung des Parks Mariahilf (2009) und die Eröffnung des neuen Kindergartens Mariahilf (2012).

Thomas Klagian

Standort

Galerie

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Blick ins Vorkloster, um 1930

Blick ins Vorkloster, um 1930

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1959

1959

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