© Stadtarchiv Bregenz

Maggi

Die Schweizer Firma Julius Maggi, in Bregenz stets wie in der Schweiz und in Italien als „Madschi“ ausgesprochen, betrieb ab 1887 eine Produktion im Vorkloster. Hergestellt wurden Fertigsuppen, Suppenwürfel und vor allem die legendäre Maggi-Würze. Das letzte Fläschchen aus Bregenzer Produktion wurde am Tag der Betriebseinstellung abgefüllt, am 21. April 1977.

Der Schweizer Unternehmer Julius Maggi erkannte das Potential, das in der Herstellung von Fertigprodukten lag. Die langen Arbeitszeiten in den Fabriken ließen wenig Zeit fürs Kochen, eine Fertigsuppe war rasch zubereitet.

1905 erwarb Maggi im Vorkloster ein weitläufiges Areal zwischen Eisenbahn, Vorklostergasse und Broßwaldengasse. Maggi hatte einen eigenen Bahnanschluss für die Anlieferung der Rohstoffe und den Vertrieb der Produkte. 1910 wurde dem bestehenden Langbau in Richtung Eisenbahn ein Suppenfabrikationsgebäude mit Kesselhaus gegenübergestellt.

In den beiden renovierten Langbauten und dem Kesselhaus sind heute verschiedene Firmen und Büros untergebracht. Auf Teilen des ehemaligen Fabriksareals wurden vor einigen Jahren Mehrfamilienhäuser errichtet.

Thomas Klagian

Standort

Galerie

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um 1910

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1959

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1961

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1969

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