© Foto: Helmut Tiefenthaler, Vorarlberger Landesbibliothek

Haltestelle Rieden

Als die Pläne für den Bau der Bregenzerwaldbahn schon weit gediehen waren, bemühte sich die Gemeinde Rieden um die Errichtung einer eigenen Personenhaltestelle an der alten Landstraße. Da die Gemeinde bereit war, die Mehrkosten für den Bau der Station zu übernehmen, wurde der Bitte entsprochen. Am 15. September 1902, am Tag der Eröffnung der Bregenzerwaldbahn, wurde die Haltestelle Rieden erstmals angefahren.

81 Jahre lang, bis ins Jahr 1983, war die Haltestelle Rieden, die heute noch an der Landstraße zu finden ist, in Betrieb. Eine besondere Attraktion der Bregenzerwaldbahn war die Verwendung des „Wälderbähnles“ als Hochzeitszug. Festlich geschmückt fuhr die Garnitur im Schritttempo durch das Vorkloster und den Riedner Tunnel bis zum neben der Haltestelle Rieden gelegenen Gasthaus „Zur Bregenzerwälderbahn“.

1930 erwarb Karl Schwärzler mit seiner Frau Emma, geborene Nußbaumer, das Gasthaus, das seit damals nach der Eigentümerfamilie schlicht „Schwärzler“ genannt wurde. Emma Schwärzler war eine hervorragende Köchin und überaus beliebte Wirtin. Neben Speis und Trank wurden auch Fahrkarten für die Bregenzerwaldbahn verkauft. Die vom Hotel Schwärzler als Logo verwendete Silhouette einer Dampflokomotive erinnert an die besondere Lage des Hauses bei Kilometer 2,56 der ehemaligen Bahnstrecke.

Bettina Gorbach / Christian Rüscher

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Bregenzerwaldbahn, Haltestelle Rieden

Bregenzerwaldbahn, Haltestelle Rieden

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