© Curt Huber

Gasthaus Schendlingen

Ein klassisches Dorfgasthaus mit langer Tradition

Erbaut wurde das Gasthaus Schendlingen um die Mitte des 19. Jahrhunderts. 1910 wurde es – dem Namen des Wirts entsprechend – in Gasthaus Schnitzer umbenannt. Darum ist es für viele Menschen im Vorkloster auch noch unter diesem Namen bekannt. „Schräg vis-à-vis vom Gasthaus war der Schandturm, dort wurden die bösen Leute eingesperrt. Jetzt ist dort das Hochhaus“, erzählt Ruth Wallnöfer, deren Großtante das Haus gekauft hatte. 1954 erhielt es wieder den Namen Gasthaus Schendlingen. Neben dem Riedenburger Bahnhof gelegen, lud die gutbürgerliche Küche Menschen von nah und fern zum Einkehren ein.

Seit 2004 wird das Gasthaus von Siegfried Dinhof betrieben. Das „Schendlingen“ lebt von den Menschen, die im Stadtteil leben und arbeiten. Viele sind zu Stammgästen geworden. Im Sommer lädt der attraktive Gastgarten, der Platz für 100 Gäste bietet, mit seinem Schatten spendenden, alten Kastanienbaum zum Verweilen ein. 2017 stand die Gaststätte kurz vor der Schließung, da der Pachtvertrag Ende des Jahres ausgelaufen wäre. Durch den Verkauf der Immobilie an die Simma Holding konnte aber der Fortbestand für die nächsten sechs Jahre gesichert werden.

Bettina Gorbach / Christian Rüscher

Standort

Galerie

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Gasthaus Schendlingen

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https://www.youtube.com/watch?v=LKaxxVWoRZs

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