© Stadtarchiv Bregenz

Blumenegg

Das 1902 eröffnete Hotel Blumenegg an der Vorklostergasse war das erste (und einzige) Hotel im Vorkloster. Die Hoffnungen auf gute Umsätze und Gewinne im Gefolge der boomenden Industrie erfüllten sich nicht. 1907 erwarb die Gemeinde Rieden das Hotel zu einem guten Preis.

Der ursprüngliche Baukomplex bestand aus dem Hotel mit Gasträumen, Küche, Buffetraum und Zimmern, dem angebauten Saal mit Galerie, Bühne und Umkleideräumen sowie einigen Nebengebäuden. Der Saal war mit einer Länge von rund 22 Metern der größte Saal des Vorarlberger Unterlandes. Im Kellergeschoß befand sich eine Kegelbahn. 1908 wurde im „Blumenegg“ ein Postamt eingerichtet und 1913 ein Kinderheim für 70 Kinder. Im Ersten Weltkrieg diente der Saal als Notreservespital.

Die Jahre von 1919 bis 1937 waren die goldenen Jahre des Blumeneggsaals mit Theater- und Konzertaufführungen von Vorklöstner Vereinen und auswärtigen Ensembles. In der Saison 1922/23 fanden im Saal über 100 Veranstaltungen statt.

1937 ging das Blumenegg-Areal an die Firma Julius Maggi (heute Nestlé-Konzern) und 1978 an die Erste Allgemeine Versicherung (heute Generali Gruppe Österreich). Der Versuch der Stadt Bregenz, dem Saal nach Umbau und Renovierung 1994/95 wieder Leben einzuhauchen, scheiterte. 2012 wurde der Blumeneggsaal abgerissen.

Thomas Klagian

Standort

Galerie

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Hotel Blumenegg, um 1910

Hotel Blumenegg, um 1910

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Gasthof Blumenegg, um 1920

Gasthof Blumenegg, um 1920

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Blumeneggsaal, um 1925

Blumeneggsaal, um 1925

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Gasthof Blumenegg, um 1930

Gasthof Blumenegg, um 1930

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Blumenegg, 1982

Blumenegg, 1982

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Blumeneggsaal, 1982

Blumeneggsaal, 1982

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Blumeneggsaal, 1982

Blumeneggsaal, 1982

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